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In wenigen Minuten bekommst du einen Überblick über das Wichtigste.
Drei Bausteine, ein Prinzip
Terra Preta entsteht, sie wird nicht fertig in den Boden gegeben.
Die Kohle bietet den Lebensraum. Die Organik liefert die Nahrung. Die Mikroorganismen bringen beides zusammen.
So bringst du Terra Preta in deinen Garten
Du kannst mit dem Weg anfangen, der in deinen Gartenalltag passt. Das Prinzip bleibt immer dasselbe.
Tipp: Besonders praktisch ist die Kombination mit Rasenbokashi. Die Pflanzenkohle geht in den Boden, das Rasenbokashi liefert die Nahrung, und die EM verbinden beides.
Gut zu wissen
Terra Preta ist ein Kreislauf
- Die Kohle bleibt – Pflanzenkohle bleibt langfristig im Boden und kann immer wieder Wasser, Nährstoffe und organische Verbindungen aufnehmen.
- Die Organik kommt nach – Durch Kompost, Bokashi und Mulch führst du dem Boden immer wieder neue organische Substanz zu.
- Aus einmalig wird dauerhaft – Aus einer einzelnen Anwendung wird so ein langfristiger Prozess des Bodenaufbaus.

Christoph Fischer
Gründer, EM-Chiemgau
Vom Rosenheimer Projekt in den Hausgarten
Unser Ansatz für Terra Preta ist aus der landwirtschaftlichen Praxis entstanden. Bereits im Jahr 2010 setzten Landwirte im Rosenheimer Projekt Pflanzenkohle ein, um Gülle und Mist damit zu optimieren. Nährstoffverluste konnten reduziert und der Aufwuchs gesteigert werden. Auch die Eigenschaften der Gülle veränderten sich: Sie wurde sämiger und fließfähiger, Schwimmdecken ließen sich leichter aufrühren und die Geruchsentwicklung nahm deutlich ab. Immer mit im Spiel sind EM und RoPro-Lit Urgesteinsmehl. Diese Kombination haben wir auch für den Garten übernommen. Egal, welche Gartenorganik anfällt: Mit dem Trio lässt sich entweder Bokashi oder Kompost zur Terra-Preta-Herstellung nutzen. Denn auch hier geht es für uns nicht darum, einzelne Stoffe isoliert einzusetzen. Pflanzenkohle, organische Substanz und Mikroorganismen gehören zusammen.
„Wir geben dem Boden nicht einfach etwas dazu. Wir geben ihm zurück, was er braucht, um selbst wieder fruchtbar zu werden."
Was unsere Pflanzenkohle besonders macht
Pflanzenkohle ist nicht gleich Pflanzenkohle. Für uns zählt nicht nur, dass sie eingesetzt wird, sondern wie sie hergestellt und vorbereitet ist.
Unsere Pflanzenkohle lagert über viele Monate im Freien und ist dabei Witterung und Jahreszeiten ausgesetzt
Sie wird mit EM-aktiv, RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Zuckerrohrmelasse voraktiviert. So kommen Kohle, Mikroorganismen und Mineralien schon vorher zusammen.
Kohlenstoffanteil (TOC) mindestens 80 Masse-%, PAK maximal 4 mg/kg TS, regelmäßige PAK-Untersuchungen.
Körnung 1 bis 15 mm, entstaubt, Feuchtigkeit ca. 20 %. Angenehm in der Handhabung, auch im Hochbeet.
Produkte für die Terra-Preta Herstellung



Passt perfekt dazu

Schwarzes Gold Forte - organischer Terra Preta Dünger
- organischer Dünger
- mit Pflanzenkohle

Fairfox Bokashi-Eimer (mit Recycling-Anteil) - 19 L
- für die Fermentation in der Küche

Rasenbokashi Set klein - mit 30 L Fass
- für die Fermentation von Rasenschnitt
Häufige Fragen zu Terra Preta
Terra Preta heißt übersetzt „schwarze Erde“. Der Begriff bezeichnet besonders dunkle und fruchtbare Böden. Bekannt sind vor allem die teils jahrhundertealten Terra-Preta-Böden im Amazonasgebiet.
Das Spannende daran: Terra Preta ist keine fertige Erde, die man einfach ausbringt. Sie entsteht aus dem Zusammenspiel verschiedener Bestandteile. Gartenabfälle oder auch Mist werden zusammen mit Pflanzenkohle und Mikroorganismen umgesetzt – kompostiert oder fermentiert. Ausgebracht kann sich daraus eine besondere Form von Bodenhumus entwickeln.
Du kannst dieses Prinzip auch für deinen eigenen Garten übernehmen – mit dem, was im Garten und Haushalt an organischem Material anfällt.
Ja – allerdings sollte Pflanzenkohle immer mit organischer Versorgung kombiniert werden. Pflanzenkohle lädt sich im Boden mit vorhandenen Nährstoffen auf. Wird sie ohne zusätzliche Nährstoffquelle direkt in einen bepflanzten Boden eingearbeitet, kann sie zunächst Nährstoffe binden, die den Pflanzen dann nicht unmittelbar zur Verfügung stehen.
Du kannst die Kohle deshalb zum Beispiel zusammen mit Rasenmulch, Rasen-Bokashi, Kompost oder Dünger ausbringen. So bekommt sie direkt organische Substanz und Nährstoffe, die sie aufnehmen und binden kann.
Ja – allerdings sollte Pflanzenkohle immer mit organischer Versorgung kombiniert werden. Pflanzenkohle lädt sich im Boden mit vorhandenen Nährstoffen auf. Wird sie ohne zusätzliche Nährstoffquelle direkt in einen bepflanzten Boden eingearbeitet, kann sie zunächst Nährstoffe binden, die den Pflanzen dann nicht unmittelbar zur Verfügung stehen.
Du kannst die Kohle deshalb zum Beispiel zusammen mit Rasenmulch, Rasen-Bokashi, Kompost oder Dünger ausbringen. So bekommt sie direkt organische Substanz und Nährstoffe, die sie aufnehmen und binden kann.
Damit sie im Boden schneller aktiv werden kann. Die poröse Kohle wird dafür mit EM-aktiv, RoPro-Lit und Zuckerrohrmelasse vermischt. Mikroorganismen können sich in den Poren ansiedeln und die Kohle wird mit organischen und mineralischen Bestandteilen angereichert. Versuche von Dr. Claudia Kamann mit unserer Pflanzenkohle haben gezeigt, dass die Voraktivierung die Reaktivität der Kohle erhöht.
Eine feste Menge lässt sich nicht für jeden Garten angeben. Wie viel Pflanzenkohle sinnvoll ist, hängt auch davon ab, welche organische Substanz damit kombiniert wird und welches Nährstoffpotential sie mitbringt.
Bei den Terra-Preta-Funden im Amazonasgebiet geht man von einem Pflanzenkohleanteil von etwa 10 % aus. Bei 1 m³ Kompost oder Mist wären das beispielsweise 100 Liter Pflanzenkohle. In der Gartenpraxis wird aber kaum ein Kubikmeter Kompost auf einmal aufgesetzt. Deshalb kannst du die Pflanzenkohle schichtweise mit der organischen Substanz einbringen – zum Beispiel bei jeder neuen Schicht einige Hand-Gartenschaufeln darüberstreuen.Dabei gilt: Je nährstoffreicher die organische Substanz, desto mehr Pflanzenkohle kann sinnvoll sein. Bei reinem Mist würden wir beispielsweise mehr Kohle einsetzen als bei nährstoffärmeren Gartenabfällen.
Der Einsatz von Pflanzenkohle ist keine einmalige Sache. Sie bleibt im Boden über lange Zeit erhalten und verändert sich nur langsam. Terra Preta entwickelt sich deshalb über Jahre weiter – und ist für uns ein Prinzip, das über Generationen wirken kann.
Auch hier gibt es keine eindeutige Antwort. Die Wirkung von Pflanzenkohle kann bereits in der ersten Saison sichtbar werden. Zum Beispiel kann ein Balkonkasten üppiger wachsen, wenn neben organischem Dünger auch Pflanzenkohle eingesetzt wurde. Auch in der Landwirtschaft können sich Veränderungen bei Ertrag oder Aufwuchs innerhalb weniger Monate zeigen.
Eine Terra Preta entwickelt sich dagegen über einen längeren Zeitraum. Sie entsteht im Zusammenspiel von Pflanzenkohle, organischer Substanz und aktivem Bodenleben. Mit der Zeit wird das auch im Bodenprofil sichtbar: Die Humusschicht kann sich zunehmend dunkler färben.
Wie schnell sich dieser Prozess entwickelt, hängt unter anderem davon ab, wie viel organische Substanz vorhanden ist und wie aktiv das Bodenleben ist. Bis eine deutliche Veränderung der Humusschicht zu erkennen ist, können mehrere Jahre vergehen.
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