Die Produktion am Standort in Stephanskirchen

Seit 1994 entwickeln und produzieren wir EM-Produkte.

Seit 2016 entsteht ein großer Teil davon an unserem Standort in Stephanskirchen – von der Fermentation bis zur Abfüllung.

Erfahre, was hinter unseren Produkten steckt und wie sie bei uns entstehen.

So entstehen unsere Produkte.

Bei uns beginnt jedes Produkt mit lebenden
Kulturen. Ein Teil unserer Mikroorganismen stammt aus spezialisierten Laboren, ein Teil sammeln wir selbst – für die Garten- und Landwirtschaftsprodukte arbeiten wir mit nativen Bakterien direkt aus der Natur. Das Spektrum der Stämme, die wir einsetzen, erweitern wir Jahr für Jahr.

Dazu kommen Kräuter. Sie sind der Grund, warum aus einer Grundkultur ganz unterschiedliche Produkte werden: Je nach Rezeptur entstehen bei der Fermentation Aminosäuren, Enzyme, Antioxidantien und Vitamine;
bei den Reinigungsprodukten kommen waschaktive Tenside dazu.

Was hineinkommt, zählt.

Wir wählen unsere Rohstoffe, wie z. B. Kräuter passend zur jeweiligen Rezeptur und Charge aus. Wo wir hochwertige Zutaten aus der Region beziehen können, arbeiten wir mit Betrieben aus der Umgebung.

Im Tank wird fermentiert.

Vermehrt wird in geschlossenen Edelstahltanks, isoliert und temperaturgesteuert. Lebende Kulturen brauchen konstante Bedingungen; schwankt die Temperatur, verschiebt sich das Ergebnis. Deshalb ist die Fermentation der Teil unserer Arbeit, der am wenigsten Improvisation verträgt – und der am genauesten überwacht wird.

Mischanlage, Tanks, Rohrsystem und Abfüllung reinigen wir über eine CIP-Anlage („Cleaning in Process"). Sie spült das
ganze System im geschlossenen Kreis, ohne dass wir es auseinandernehmen müssen und führt die Reinigungslösung mehrfach zurück, statt sie nach jedem Durchgang zu verwerfen.

Ein Blick hinter die Kulissen unserer Produktion:

Die Qualität wird im hauseigenen Labor untersucht.

Unser Labor

Was bei uns fermentiert, wird auch von uns beobachtet und kontrolliert. In unserem Labor prüfen wir die eingesetzten Kulturen und begleiten die Fermentationsprozesse – von der Ausgangskultur bis zur fertigen Charge.

Dabei verbinden wir mikrobiologisches Wissen mit unserer langjährigen Erfahrung in der Fermentation. Wir untersuchen, was in unseren Kulturen passiert, dokumentieren die Ergebnisse und nutzen sie, um unsere Prozesse weiterzuentwickeln.

So entsteht Schritt für Schritt das Wissen, das wir für unsere Produkte brauchen – und die Grundlage dafür, dass wir unsere Fermentationen selbst sicher und reproduzierbar herstellen können.

Qualität & Kontrolle.

Intern steuert ein HACCP-Konzept jeden Schritt:
Wo etwas schiefgehen könnte, ist ein Kontrollpunkt definiert, und was dort passiert, wird dokumentiert.

Als Lebens- und Futtermittelbetrieb stehen wir zudem unter laufender staatlicher Überwachung.

Dazu kommen unabhängige Prüfungen von außen,
jede mit ihrem eigenen Geltungsbereich:

  • Futtermittel – zertifiziert nach dem QS-Prüfsystem, einem stufenübergreifenden
    Standard mit eigenem Schadstoffmonitoring.
  • Lebensmittel – nach EU-Öko-Verordnung zertifiziert, jährlich auditiert von ABCERT,
    Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-006.
  • Reinigungsprodukte und Kosmetik – geprüft nach dem Ecocert-Standard
Zutaten abfüllen für die Produktion von Mikrorein.

Der Mensch & die Technik.

Den Produktionsablauf haben wir selbst
entwickelt – es gab keine Vorlage für das, was wir herstellen. Entstanden ist dabei auch ein eigener Roboter, der die immergleichen Handgriffe übernimmt; die
übrigen Arbeitsplätze sind nach ergonomischen Vorgaben eingerichtet.

Technik kann vieles übernehmen. Erfahrung nicht.

Menschen begleiten die Produktion vom ersten Ansatz bis zur Abfüllung. Sie kennen die Abläufe, beobachten die Prozesse und wissen, worauf es bei lebenden Kulturen ankommt.

Und sie sind es, die mit Überzeugung und Freude mit EM arbeiten.

Wenn die Fermentation nachts weiterläuft, wird es im Betrieb ruhiger – manchmal begleitet klassische Musik die Tanks durch die Nacht.

Angesetzt wird nach Bedarf, nicht auf Vorrat. Unser Warenwirtschaftssystem meldet, was gebraucht wird, und wir fermentieren und füllen entsprechend ab. Bei lebenden Produkten ist das keine Frage der Effizienz, sondern der Ware selbst: Was lange steht, arbeitet weiter. So bekommst du Produkte, die noch aktiv sind.