Kristallkalk

Benefit Icon Gleicht Calcium-Mängel direkt über das Blatt aus – auch bei Jungpflanzen
Benefit Icon Hält die Blatttemperatur niedrig und verlängert die Photosynthesezeit
Benefit Icon Bildet eine haftstabile Schutzschicht durch nadelförmige Kristallstruktur
Benefit Icon Wirkt als physikalische Barriere gegen Schadinsekten
Benefit Icon Reduziert den Wasserbedarf der Pflanze durch reflektierende Wirkung
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Praxisorientierter Einsatz

Für Boden, Stall & Pflanze

Natürlich & effektiv

Mikrobiologisch wirksam

Hitzestress kostet Ertrag – bevor du ihn siehst

C3-Pflanzen – darunter Getreide, Kartoffeln, Rüben und Leguminosen – stellen bei Blatttemperaturen ab 28 °C die Photosynthese ein. An einem sonnigen Sommertag sind diese Temperaturen auf dem Feld schnell erreicht.

Auch Mais als C4-Pflanze verliert ab ca. 36 °C Blattoberflächentemperatur deutlich an Leistung.

Hinzu kommt: Calcium-Mängel in frühen Wachstumsphasen wirken sich negativ auf die gesamte Kulturdauer aus – besonders Jungpflanzen leiden darunter.

Wer zu spät reagiert, verliert Ertragspotenzial, das sich bis zur Ernte nicht mehr aufholen lässt. Vorbeugender Schutz durch Blattapplikation setzt früher an als der Boden liefern kann.

Kristallkalk: natürlicher Sonnenschutz und Calcium-Lieferant in einem

Kristallkalk wird durch ein besonderes Verfahren hergestellt: Das Calciumcarbonat wird auf seine Bestandteile reduziert und kristallisiert zu feinen, 1,5 µm großen nadelförmigen Kristallen.

Diese haften aufgrund ihrer Struktur besonders gut am Blatt – auch nach Regen. Die Pflanze kann sich den Kalk über die Spaltenöffnungen nach Bedarf selbst zuführen.

Der milchige Schleier auf dem Blatt reflektiert Sonneneinstrahlung, hält die Blatttemperatur
hält die Blatttemperatur ca. 2-4 Grad niedriger und reduziert so den Wasserbedarf der Pflanze. Gleichzeitig bildet die Kalkschicht eine physikalische Barriere gegen Schadinsekten.

Die Kombination mit Mikroorganismen (EM-aktiv oder Blattimpuls) potenziert die Wirksamkeit des Kalks.

Sonnenschutz aktiv

Reflektiert Strahlung, hält Blatttemperatur messbar niedriger

Calcium direkt verfügbar

Blattaufnahme über Spaltenöffnungen – unabhängig vom Boden

Hohe Haftwirkung

Kristallstruktur hält auch nach Regen auf dem Blatt

Insektenschutz physikalisch

Nadelförmige Oberfläche bildet Barriere gegen Schadinsekten

Kristallkalk spritzen: Dosierung und Anwendung im Ackerbau

Kristallkalk wird als Blattspritzung in der Vegetationsperiode eingesetzt – idealerweise bei trockenem Wetter und ab ca. 25 °C Lufttemperatur. Die Anwendung erfolgt immer in Kombination mit einer Vitalisierungsspritzung.

Ackerkulturen:
2–3 % in der Spritzbrühe (4–10 kg/ha), zwei- bis viermal pro Vegetationsperiode. Erneute Applikation, sobald der Kalkschleier auf dem Blatt nicht mehr sichtbar ist.

Grünland:
2 % in der Spritzbrühe (4–10 kg/ha) nach jedem Schnitt. Beispiel: 200 L Spritzbrühe/ha → 4 kg/ha Kristallkalk; 400 L Spritzbrühe/ha → 8 kg/ha Kristallkalk.

Beispielrezept Sonnenschutz (300 L Wasser/ha):
3 L Blattimpuls + 4–6 kg Kristallkalk + 4 kg RoPro 13/20 + 1 L Scharfes Blond + 1 L Biplantol Agrar.

Hinweis: Nicht bei Zierpflanzen oder Gemüse für den Direktverzehr einsetzen.

Für die beste Wirkung sollte der Kalkschleier bereits von der Ferne auf den Pflanzen sichtbar sein.Praxisbewährt vom Ackerbau bis zum Olivenanbau: Kristallkalk unterstützt Kulturen unter Hitze- und Trockenstress.Die Kombination mit Blattimpuls oder EM-aktiv potenziert die Wirksamkeit des Kalks – immer zusammen spritzen.

Wenn der Boden nicht liefert – das Blatt übernimmt

Kühle Böden im Frühjahr und Trockenstress im Sommer bremsen die Calcium-Verfügbarkeit aus dem Boden – genau dann, wenn Jungpflanzen und heranreifende Kulturen am meisten brauchen.

Kristallkalk schließt diese Lücke direkt über das Blatt: schnell verfügbar, haftstabil durch die einzigartige Kristallstruktur und gleichzeitig wirksam als natürlicher Hitzeschutz.

Praxisbetriebe – vom Getreidebauern bis zum Olivenanbauer – berichten von verlängerter Photosynthesezeit und reduziertem Wasserbedarf in Trockenphasen.

Kristallkalk kann die Blatttemperatur um bis zu 4 °C senken, was zu einem reduzierten Wasserbedarf der Pflanzen führt.

Häufige Fragen zu Kristallkalk

Kristallkalk besteht aus 1,5 µm großen nadelförmigen Kristallen, die durch ein besonderes Herstellungsverfahren entstehen. Diese Kristallstruktur sorgt für deutlich bessere Haftung am Blatt im Vergleich zu gemahlenem Spritzkalk – auch nach Regen bleibt der Kalk stabil auf der Blattoberfläche.

Der milchige Kalkschleier auf dem Blatt reflektiert Sonneneinstrahlung und hält die Blatttemperatur niedriger. Kristallkalk kann die Blatttemperatur um bis zu 4 °C senken. Das reduziert Hitzestress und den Wasserbedarf der Pflanze – besonders relevant für C3-Pflanzen, die bei über 28 °C die Photosynthese einschränken.

Idealerweise im frühen Wachstumsstadium und bei trockenem Wetter. Für den Sonnenschutzeffekt empfiehlt sich die Spritzung ab ca. 25 °C Lufttemperatur. Die Anwendung sollte wiederholt werden, sobald der Kalkschleier auf dem Blatt nicht mehr sichtbar ist.

Besonders geeignet für Feldfrüchte wie Kartoffeln, Rüben und Leguminosen sowie für Getreide, Weinbau und Sonderkulturen wie Oliven. Nicht einsetzen bei Zierpflanzen oder Gemüse für den Direktverzehr, da der Kalkschleier optisch sichtbar bleibt.

Eine Soloapplikation ist möglich, aber die Kombination mit Mikroorganismen (Blattimpuls oder EM-aktiv) wird empfohlen – sie potenziert die Wirksamkeit des Kalks. Kristallkalk bestenfalls immer in Kombination mit EM-aktiv (25 L/ha) oder Blattimpuls (3 L/ha) spritzen.

Im Grünland werden 2 % in der Spritzbrühe empfohlen (4–10 kg/ha), jeweils nach jedem Schnitt. Bei 200 L Spritzbrühe/ha entspricht das 4 kg/ha Kristallkalk, bei 400 L Spritzbrühe/ha entsprechend 8 kg/ha.

Familie Fischer
🌱 EM–Chiemgau – natürlich. wirksam. familiär.
Wir sind ein Familienbetrieb aus dem Chiemgau und entwickeln seit über 25 Jahren wirksame, natürliche Lösungen mit Effektiven Mikroorganismen (EM) – für Garten, Haushalt, Tiere und Gesundheit.

Unsere Mission: Nachhaltige Produkte für Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen – für eine enkeltaugliche Zukunft.
  • Regional produziert & inspiriert von der Gemeinwohl-Ökonomie
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Kristallkalk zum Spritzen

Kristallkalk gleicht Calcium-Mangel aus

Kalkgaben über das Blatt gleichen Calcium-Mangel in der Pflanze direkt aus. Ca-Mangel wirkt sich negativ auf die gesamte Kulturdauer aus. Dieser Mangel wird mit dem spritzfähigen Kristallkalk ausgeglichen. Wichtig ist vor allem die Versorgung bei Jungpflanzen oder wenn die Nachlieferung aus dem Boden nur wenig gegeben ist (z. B. niedrige Bodentemperaturen beim Vegetationsbeginn, ungünstiges Calcium-Magnesium Verhältnis im Boden).

Erhöht die Photosyntheseleistung der Pflanze

Durch die gute Haftung am Blatt und den hohen Weißgrad wirkt der Kristallkalk als natürlicher Sonnenschutz für die Pflanze. Hohe Temperaturen im Blatt stellen für Pflanzen extreme Stresssituationen dar. Dann wird die Photosynthese eingestellt. Mit Kristallkalk ist es möglich die Blatttemperatur geringer und geregelter zu halten. Somit kann die Photosynthese auch während Hitzeperioden statt finden.

Reguliert den Wasserbedarf der Pflanze

Bei geringeren Blatttemperaturen braucht die Pflanze weniger Wasser um die Blätter zu kühlen. Somit sinkt der Wasserbedarf.

Einzigartige Struktur

Das besondere ist, dass der Kristallkalk nicht wie andere Spritzkalke durch Vermahlung entsteht, sondern durch Kristallisation. Dafür wird der Kalkstein über mehrere Schritte auf die pure Kalkebene geführt. Anschließend kristallisiert der Kalk unter kontrollierten Bedingungen erneut aus. Dadurch entstehen nadelartigen Kristalle, die besser am Blatt haften, besser vom Blatt aufgenommen werden und zusätzlich abschreckend auf Schädlinge wirken. Der Kristallkalk wird in Österreich hergestellt.

Wie wird Kristallkalk angewendet?

Kristallkalk bestenfalls immer in Kombination mit EM-aktiv (25 L / ha) oder Blattimpuls (3 L / ha) spritzen. Die Kombination mit Mikroorganismen potenziert die Wirksamkeit des Kalks.
Die effektivste Vitalisierungsspritzung für Pflanzen enthält mehrere Komponenten:

Blattimpuls (alternativ EM-aktiv) - mikrobiologische Aktivität
Kristallkalk (alternativ RoPro Startfit) - Kalklieferant und Sonnenschutz
RoPro 13/20 - Siliziumlieferant für Zellstabilität
Biplantol Agrar (alternativ Greengold) - Pflanzenhomöopathie für optimierte Mineralienaufnahme

Warum so viele Komponenten?
Dadurch bieten wir der Pflanze eine Vielfalt an Hilfsstoffen an, womit sie pflanzeneigene Abwehrsysteme initiieren und Mangelsituationen ausgleichen kann. Die Pflanzen sind weniger gestresst. Das führt zu kräftigem und vitalem Wachstum.

Aufwandmenge Kristallkalk

Generell für alle Ackerkulturen und Sonderkulturen:
2-3 % in der Spritzbrühe (6-10 kg) zwei- bis viermal pro Vegetationsperiode

➢ 200 l/ha Wasser: 3 % = 6 kg Kristallkalk
➢ 300 l/ha Wasser: 2,5 % = 7,5 kg Kristallkalk
➢ 400 l/ha Wasser: 2 % = 8 kg Kristallkalk
➢ 500 l/ha Wasser: 2 % = 10 kg Kristallkalk

Einige Beispiele

Mais:
1. Behandlung im 2-4 Blattstadium
2. Behandlung im 7-8 Blattstadium bzw. so spät als möglich

Getreide:
1. Behandlung Beginn Bestockung
2. Behandlung Beginn Schossen
3. Behandlung wenn Fahnenblatt voll entwickelt

Soja:
1. Behandlung im 3-6 Blattstadium
2. Behandlung kurz vor der Blüte

Winterraps:
1. Behandlung beide Keimblätter voll entwickelt
2. Behandlung 4-9 Blattstadium
3. Behandlung Beginn Schossen (Februar-März)
4. Behandlung kurz vor der Blüte

Zuckerrübe:
1. Behandlung beide Keimblätter voll entwickelt
2. Behandlung bei Reihenschluss weitere Behandlung alle 2-3 Wochen bis Ernte

Kartoffel:
1. Behandlung im 4-9 Blattstadium 2. Behandlung Beginn Bestandesschluss weitere Behandlung alle 1-2 Wochen bis Ernte

Grünland:
2 % in der Spritzbrühe (4-10 kg) zwischen jedem Schnitt, Wuchshöhe ca. 15 cm