Wer Effektive Mikroorganismen regelmäßig einsetzt, kennt die Frage: Wie gelingt die Eigenfermentation zuverlässig – und was brauchen die Mikroorganismen dabei wirklich? Die Antwort liegt in der richtigen Nahrungsquelle. Ohne eine geeignete Energiequelle bleibt die Urlösung inaktiv, der pH-Wert sinkt nicht auf das notwendige Niveau, und die Vermehrung schlägt fehl. Wer minderwertige oder falsche Substrate verwendet, riskiert ein schwaches Ergebnis – und verliert wertvolle Mikroorganismenstämme, die sich nicht wiederherstellen lassen. Für ein wirksames EM-a muss immer neu von der Urlösung angesetzt werden. Die ideale Nahrung dafür: eine hochwertige Zuckerrohrmelasse, die den Mikroorganismen das gibt, was sie für eine stabile Fermentation brauchen.
Zuckerrohrmelasse – die bewährte Nahrungsquelle für die EM-Vermehrung
Die Zuckerrohrmelasse von EM-Chiemgau entsteht bei der Zuckergewinnung aus Zuckerrohr und ist reich an Mineralien wie Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen – eine optimale Nahrungsquelle für die Mikroorganismen bei der Eigenfermentation. Sie ist als Einzelfuttermittel deklariert und in konventioneller sowie Bio-Qualität erhältlich.
• Anteil im Ansatz: 3 % der Gesamtmenge
• Gesamtzucker ca. 51 % (chargenabhängig)
• Feuchte ca. 20 % (chargenabhängig, Refraktometer)
• Melasse separat in heißem Wasser (ca. 60 °C) auflösen vor Zugabe
• Ohne ausreichende Melassemenge kein stabiler pH-Wert erreichbar
Mineralstoffreich
Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen für die Mikroorganismen
Zuverlässige Fermentation
Stabiler pH-Wert durch geprüfte Substratqualität
QS-Zertifiziert
Für deine Betriebsanforderung
Flexibel skalierbar
Passende Gebindegrößen für alle Ansatzvolumen
So gelingt die EM-a-Vermehrung
Die Vermehrungsumgebung sollte sauber und warm sein (20 °C und mehr, z. B. Heizraum). Behälter so wählen, dass er mindestens zu 80 % gefüllt ist.
• Schritt 1: Behälter auf Sauberkeit prüfen, bis zur Hälfte mit heißem Wasser befüllen
• Schritt 2: Zuckerrohrmelasse (3 % der Ansatzmenge) separat mit ca. 60 °C heißem Wasser unter Rühren auflösen und zum Wasser geben
• Schritt 3: Mit temperiertem Wasser auffüllen, bis der Ansatz unter 38 °C liegt
• Schritt 4: Urlösung zugeben (3 %), gut umrühren, mit Restwasser auffüllen
• Schritt 5: 7 Tage anaerob (ohne Luft, mit Gäraufsatz) bei konstant 38 °C bebrüten
• Schritt 6: pH-Wert prüfen – Ziel: ca. 3,2–3,5 (max. 4); bei Nichterreichen weitere 3 Tage bebrüten
• Schritt 7: Fertiges EM-a nach 10 Tagen in Kanister abfüllen und verschließen
Mengen: 120 L: 3,6 L Melasse · 3,6 L Urlösung · 113 L Wasser | 200 L: 6 L · 6 L · 188 L | 1.000 L: 30 L · 30 L · 940 L
Entscheidend für eine erfolgreiche Vermehrung ist eine gleichmäßige Temperaturführung bei konstant 38 °C.Sobald ein Ansatz ein zweites Mal weitervermehrt wird, gehen viele Mikroorganismenstämme verloren. Für ein wirksames EM-a deshalb immer neu von der Urlösung ansetzen.Datum, Menge und Mondphase notieren – so lässt sich über die Zeit der optimale Ansetzzeitpunkt für den eigenen Betrieb herausfinden.
Qualität, die sich im Ansatz zeigt
Die Wirksamkeit von Effektiven Mikroorganismen hängt von der Anzahl der verschiedenen Stämme und deren Vorkommensdichte in der Lösung ab. Eine minderwertige Nahrungsquelle kann diese Dichte nicht sicherstellen. Die Zuckerrohrmelasse von EM-Chiemgau liefert die Mineralstoffbasis, die Mikroorganismen für eine stabile anaerobe Fermentation benötigen – mit einem kalkulierbaren Zuckergehalt von ca. 51 % und einer Feuchte von ca. 20 % (chargenabhängig). Zuckerrohrmelasse ist QS-zertifiziert – passend für zertifizierte Betriebe, die auf lückenlose Dokumentation angewiesen sind.
Gut verpackt und schnell geliefert.
Günstiger Preis
C
Christoph Haase
Lieferung super schnell, Verpackung ebenfalls ohne Beanstandung. Allerdings stimmen die hier gemachten Angaben zum Zuckergehalt nicht mit den Angaben auf dem Label überein. Das Label zeigt die üblichen 46% statt der versprochenen 58%. Wichtig für alle, die die Melasse nicht für ihre Tiere verwenden möchten.
Update: Der Kundenservice hat super schnell und nett reagiert und einen Umtausch angeboten. Da das Produkt ansonsten völlig mängelfrei war und sich super verarbeiten ließ gibts dafür volle Punktzahl. Und beim nächsten Mal versuche ich die Bio-Variante.
Sehr geehrter Herr Haase,
Vielen Dank für Ihren Hinweis! Sie haben Recht, wir haben im Shop wohl eine fehlerhafte Angabe gemacht. Die 58% Zuckergehalt sind in der BIO-Zuckerrohrmelasse enthalten. In der normalen Zuckerrohrmelasse sind es mind. 46%. Wir entschuldigen uns für den Fehler und bieten Ihnen selbstverständlich eine Retoure und einen Austausch an! Bitte kontrollieren Sie im Laufe des Tages Ihre E-Mails. Wir werden uns bei Ihnen melden!
Herzliche Grüße
Ihr EM-Chiemgau Team
A
Alexander Koch
Super Melasse
Mit der gelieferten Ware bin ich sehr zufrieden. Günstiger Preis, sehr gute Qualität, gute Verpackung und schnelle Lieferung. Besten Dank.
Häufige Fragen zur Zuckerrohrmelasse
1. Warum brauche ich Melasse für die EM-Vermehrung?
Zuckerrohrmelasse dient als Nahrungsquelle für die Effektiven Mikroorganismen im Vermehrungsansatz. Ohne ausreichend Substrat können die Mikroorganismen nicht aktiv werden, der pH-Wert sinkt nicht auf das notwendige Niveau von ca. 3,2–3,5, und die Vermehrung schlägt fehl.
2. Wie viel Melasse benötige ich pro Ansatz?
Der Anteil beträgt 3 % der Gesamtansatzmenge. Konkret: 3,6 Liter für 120 L · 6 Liter für 200 L · 30 Liter für 1.000 L. Die Melasse immer separat in ca. 60 °C heißem Wasser auflösen, bevor sie zum Ansatz gegeben wird.
3. Was ist der Unterschied zwischen konventioneller und Bio-Melasse?
Beide Varianten sind als Einzelfuttermittel geeignet und eignen sich für die EM-a-Vermehrung. Die Bio-Melasse (DE-ÖKO-006) ist für Betriebe mit ökologischer Zertifizierung relevant, wenn eine lückenlose Dokumentation der Einsatzmittel gefordert wird.
4. Wie erkenne ich, ob meine Vermehrung erfolgreich war?
Nach 7 Tagen Bebrütung bei konstant 38 °C sollte der pH-Wert bei ca. 3,2–3,5 liegen (max. 4). Liegt er noch darüber, den Ansatz weitere 3 Tage unter Luftabschluss belassen. Zur Messung pH-Indikatoren verwenden.
5. Wie sollte Zuckerrohrmelasse gelagert werden?
Zuckerrohrmelasse sollte kühl, frostfrei und gut verschlossen gelagert werden. Durch ihren hohen Zuckergehalt ist sie lange haltbar. Bei niedrigen Temperaturen kann die Melasse zähflüssiger werden – dies beeinträchtigt die Qualität nicht. Vor der Verwendung einfach auf Raumtemperatur bringen oder in warmem Wasser lösen.
6. In welchen Gebindegrößen ist die Melasse erhältlich?
Die Zuckerrohrmelasse ist in 5 L, 10 L, 20 L, 300 L, 600 L und 1.000 L erhältlich – sowohl in konventioneller als auch in Bio-Qualität. Damit ist sie für kleine Eigenversorger ebenso geeignet wie für landwirtschaftliche Großbetriebe.
*GoGreen Plus ist ein Service, der die Dekarbonisierungsmaßnahmen innerhalb des Logistiknetzwerks von Deutsche Post und DHL unterstützt. Durch den Einsatz alternativer Kraftstoffe und Technologien reduziert Deutsche Post und DHL den Verbrauch fossiler Kraftstoffe im Transportmodus und in Gebäuden, die für die GoGreen Plus-Sendungen genutzt werden. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass die konkrete Sendung physisch mit Fahrzeugen oder über Anlagen transportiert wird, die diese Kraftstoffe oder Technologien verwenden. Weitere Informationen, z. B. zu konkreten Dekarbonisierungsmaßnahmen, sind verfügbar unter www.GoGreenPlus.de.