Wer viel EM braucht, für den rechnet sich der eigene Ansatz.
Wer Effektive Mikroorganismen regelmäßig im Betrieb einsetzt – zur Güllebehandlung, im Stallmanagement oder bei der Bodenarbeit – kennt das: Der Bedarf wächst. Und wer versucht, fertiges EM-a aus sich selbst weiterzuvermehren, verliert mit jedem Schritt einen Großteil der Mikroorganismenstämme – und damit einen Großteil der Wirkung. Die Effektivität von EM ergibt sich aus der Anzahl der verschiedenen Stämme und deren Vorkommensdichte in der Lösung. Ein zweiter Ansatz aus fertigem EM-a liefert zwar braune Flüssigkeit, aber nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Stammvielfalt. Der einzig verlässliche Weg: Jede neue Charge direkt und frisch von der Urlösung ansetzen – mit vollständiger Mikrobiologie,auch in betriebseigener Produktion.
Die EM-Urlösung: Basis für wirksames EM-a im eigenen Betrieb
Die EM-Urlösung von EM-Chiemgau ist das Ausgangsmaterial für jeden eigenen EM-a-Ansatz. Sie enthält über 120 Mikroorganismenarten – darunter Hefen, Milchsäurebakterien und Photosynthesebakterien – in hoher Stammvielfalt und Dichte. Nicht gentechnisch verändert, aus europäischer Herkunft, in eigener Produktion hergestellt.
Das Mischverhältnis für einen Ansatz:
• 3 % Urlösung auf die Gesamtmenge
• 3 % Zuckerrohrmelasse als Nährstoffquelle
• 94 % gutes Wasser (idealerweise mit EM-Keramik aktiviert)
• Optional: Greengold und Kin-Mineral zur Unterstützung
Wichtig: Für ein wirksames EM-a muss stets frisch von der Urlösung angesetzt werden – nie aus bereits fertigem EM-a.
Echte Stammvielfalt
Über 120 Mikroorganismenarten in hoher Dichte
Wirtschaftlich selbst produzieren
Aus wenig Urlösung viel EM-a herstellen
Skalierbar für jeden Betrieb
Ansätze in allen Volumina möglich
Verlässliche Wirkqualität
Jede Charge neu angesetzt – volle Stammvielfalt
So stellen Sie EM-a aus der Urlösung her
Umgebung: sauber und warm, mind. 20 °C (z. B. Heizraum). Behälter zu mind. 80 % befüllen.
• Zuckerrohrmelasse separat in ca. 60 °C heißem Wasser auflösen, in den vorbereiteten Behälter geben
• Behälter mit temperiertem Wasser auffüllen – Ansatz muss unter 38 °C bleiben
• Urlösung zugeben (3 %), gut umrühren, mit Restwasser auffüllen
• Optional: Greengold (1 L auf 1.000 L) und Kin-Mineral (120 ml auf 1.000 L) zugeben
• Gärspund mit Wasser befüllen und aufsetzen
• 7 Tage anaerob bei konstant 38 °C bebrüten
• pH-Wert nach 7 Tagen prüfen: Zielwert 3,2–3,5 (max. 4)
• Bei Nicht-Erreichen: weitere 3 Tage bebrüten
• Fertiges EM-a in Kanister abfüllen, Behälter reinigen und trocknen lassen
Jede neue Charge frisch von der Urlösung ansetzen – so bleibt die Stammvielfalt vollständig erhalten.Datum, Menge und Mondphase beim Ansatz notieren – so finden Sie mit der Zeit den optimalen Zeitpunkt für Ihren Betrieb.Vermehrungsbehälter nach Gebrauch sorgfältig reinigen und vollständig austrocknen – keine Reste eintrocknen lassen.
Wirksamkeit beginnt bei der Quelle – nicht beim Folgeansatz
Die Qualität von selbst hergestelltem EM-a steht und fällt mit der Urlösung. Wer EM-a aus bereits fermentiertem EM-a weitervermehrt, verliert bei jedem Schritt einen Großteil der Mikroorganismenstämme – und damit die Grundlage der Wirkung. Die Effektivität ergibt sich aus der Anzahl der verschiedenen Stämme und deren Vorkommensdichte in der Lösung. Die Urlösung von EM-Chiemgau liefert diesen Ausgangspunkt: über 120 Mikroorganismenarten, nicht gentechnisch verändert, aus europäischer Herkunft, in eigener Produktion in Stephanskirchen hergestellt. Nur wer konsequent frisch von der Urlösung ansetzt, arbeitet mit der vollen Stammvielfalt – Ansatz für Ansatz, Charge für Charge.
Ich bin mit der schnellen Belieferung und den dazu erhaltenen Informationen sehr zufrieden. Sie sind für mich als Neueinsteiger sehr wertvoll.
K
Kerstin Schäfer
Top!
Wie alle Produkte, die ich bisher bestellt hatte, top! Sehr gute Qualität, schnelle Lieferung. Immer wieder gerne!
Verwende die Urlösung in erster Linie zur Herstellung von EMa und dieses ist damit jedes Mal gelungen.
Häufige Fragen zur EM-Urlösung und EM-Vermehrung
1. Was ist der Unterschied zwischen der Urlösung und fertigem EM-a?
Die Urlösung ist das Ausgangskonzentrat mit der vollen Stammvielfalt – über 120 Mikroorganismenarten in hoher Dichte. Aus ihr entsteht durch Fermentation mit Zuckerrohrmelasse und Wasser das gebrauchsfertige EM-a, das dann im Betrieb eingesetzt wird – im Stall, auf der Fläche oder zur Güllebehandlung.
2. Wie oft kann ich aus derselben Urlösung einen neuen Ansatz machen?
Die Urlösung kann mehrfach als Ausgangsmaterial genutzt werden, solange sie frisch und unverändert eingesetzt wird. Was nicht funktioniert: einen fertigen EM-a-Ansatz erneut als Basis verwenden. Sobald EM-a ein zweites Mal angesetzt wird, gehen viele Stämme verloren. Für ein wirksames EM-a muss stets neu von der Urlösung angesetzt werden.
3. Welche Mischverhältnisse gelten für verschiedene Ansatzgrößen?
Für 120 L: je 3,6 L Urlösung und Melasse + 113 L Wasser. Für 200 L: je 6 L + 188 L Wasser. Für 1.000 L: je 30 L + 940 L Wasser. Optional je Ansatz: Greengold (1 L auf 1.000 L) und Kin-Mineral (120 ml auf 1.000 L).
4. Warum ist eine gleichmäßige Temperatur so wichtig?
Die Mikroorganismen im Ansatz benötigen eine konstante Temperatur von 38 °C, um erfolgreich zu fermentieren. Schwankungen hemmen den Prozess. Fällt die Temperatur dauerhaft ab, wird der Ziel-pH-Wert von 3,2–3,5 möglicherweise nicht erreicht. Ein warmer, gleichmäßiger Raum – z. B. ein Heizraum – ist deshalb Pflicht.
5. Woran erkenne ich, dass die Vermehrung erfolgreich war?
Nach 7 Tagen anaerober Bebrütung bei 38 °C sollte der pH-Wert bei 3,2–3,5 liegen (max. 4). Zur Überprüfung pH-Indikatoren verwenden. Wird der Zielwert nicht erreicht, den Ansatz weitere 3 Tage unter Luftabschluss bebrüten. Erst dann ist das EM-a fertig zum Abfüllen.
6. Welche Rolle spielen Greengold und Kin-Mineral bei der Vermehrung?
Beide Produkte sind optional und können dem Ansatz zur Unterstützung zugegeben werden: Greengold mit 1 L auf 1.000 L Ansatz, Kin-Mineral mit 120 ml auf 1.000 L. Zur feinstofflichen Unterstützung wird zusätzlich ein EM-Kin Keramikstab in den Behälter gelegt. Für die Grundvermehrung sind sie nicht zwingend erforderlich.
*GoGreen Plus ist ein Service, der die Dekarbonisierungsmaßnahmen innerhalb des Logistiknetzwerks von Deutsche Post und DHL unterstützt. Durch den Einsatz alternativer Kraftstoffe und Technologien reduziert Deutsche Post und DHL den Verbrauch fossiler Kraftstoffe im Transportmodus und in Gebäuden, die für die GoGreen Plus-Sendungen genutzt werden. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass die konkrete Sendung physisch mit Fahrzeugen oder über Anlagen transportiert wird, die diese Kraftstoffe oder Technologien verwenden. Weitere Informationen, z. B. zu konkreten Dekarbonisierungsmaßnahmen, sind verfügbar unter www.GoGreenPlus.de.