EM-a selbst herstellen — aber mit welcher Qualität?
Wer Effektive Mikroorganismen selbst vermehrt, hat ein konkretes Ziel: ein EM-a, das wirkt. Die Effektivität hängt direkt von der Anzahl der verschiedenen Stämme und deren Dichte in der Lösung ab. Fehlt eine geeignete Nahrungsgrundlage, sind nicht alle Stämme aus der EM-Urlösung oder dem Bodenverjünger Starterset in ausreichender Dichte im Endprodukt vertreten — das fertige EM-a bleibt in seiner Breite und Wirkstärke hinter dem Potenzial zurück. Dieses Risiko besteht unabhängig davon, ob der Vermehrungsprozess äußerlich korrekt abläuft. Wer verlässlich wirksames EM-a produzieren möchte — für Gülleaufbereitung, Pflanzenstärkung oder Stallhygiene — braucht deshalb eine mineralstoffreiche Nahrungsquelle, die alle Stämme optimal versorgt.
Bio-Zuckerrohrmelasse: Mineralreiche Nährstoffbasis für Ihren EM-Ansatz
Zuckerrohrmelasse entsteht bei der Zuckergewinnung aus Zuckerrohr. Sie ist reich an Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen — und damit eine optimale Nahrungsquelle für die Effektiven Mikroorganismen während der Fermentation. Im Mischverhältnis von 3 % — also 3,6 Liter auf 120 Liter, 6 Liter auf 200 Liter oder 30 Liter auf 1.000 Liter Ansatz — liefert sie die mineralische Grundlage, die für einen vollständigen Vermehrungsprozess benötigt wird. Als Einzelfuttermittel zugelassen und klar deklariert. Bio-Qualität in Gebindegrößen von 1 Liter bis 1.000 Liter.
Gleichmäßige Temperaturführung ist entscheidend. So gelingt der Ansatz:
• Behälter säubern und zur Hälfte mit heißem Wasser befüllen
• Zuckerrohrmelasse (3 %) separat mit ca. 60 °C heißem Wasser unter Rühren auflösen, dann zugeben
• Mit temperiertem Wasser auffüllen — Ansatz muss unter 38 °C bleiben
• EM-Urlösung (3 %) zugeben, gut umrühren, mit Restwasser auffüllen
• Behälter zu mind. 80 % befüllen, verschließen, Gärspund aufsetzen
• 7 Tage anaerob bei konstant 38 °C bebrüten
• pH-Wert prüfen: Zielwert 3,2–3,5 (max. 4) — bei zu hohem Wert weitere 3 Tage bebrüten
Mengen: 120 L: 3,6 L Melasse / 3,6 L Urlösung · 200 L: 6 L / 6 L · 1.000 L: 30 L / 30 L
Für ein wirksames EM-a immer neu von der Urlösung ansetzen — wiederholte Vermehrungen verringern die Stammvielfalt und damit die Wirksamkeit.Datum, Menge und Mondphase beim Ansatz notieren — so lässt sich der persönlich optimale Zeitpunkt für die eigene Produktion ermitteln.Zuckerrohrmelasse ist als Einzelfuttermittel zugelassen und klar deklariert.
Verlässliche Rohstoffqualität für Ihre EM-Eigenproduktion
Die Qualität des fertigen EM-a steht und fällt mit den Rohstoffen. Die Zuckerrohrmelasse von EM-Chiemgau ist als Einzelfuttermittel zugelassen und in Bio-Qualität erhältlich. Als mineralstoffreiche Nahrungsquelle — mit Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen — schafft sie die Grundlage für einen vollständigen Vermehrungsprozess, bei dem der pH-Wert von 3,2–3,5 angestrebt werden kann. Die Effektivität von EM ergibt sich durch die Anzahl verschiedener Stämme und deren Dichte in der Lösung — beides wird durch eine hochwertige Nährstoffbasis unterstützt. Erhältlich in Gebindegrößen von 1 Liter bis 1.000 Liter.
1. Wozu wird Zuckerrohrmelasse bei der EM-Produktion eingesetzt?
Die Zuckerrohrmelasse ist die Nahrungsgrundlage für die Effektiven Mikroorganismen im Vermehrungsansatz. Sie liefert Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen — und versorgt damit die Mikroorganismen mit den Nährstoffen, die sie für eine vollständige Vermehrung benötigen.
2. Wie viel Zuckerrohrmelasse brauche ich für meinen EM-Ansatz?
Das Mischverhältnis beträgt 3 %: 3,6 Liter auf 120 Liter, 6 Liter auf 200 Liter und 30 Liter auf 1.000 Liter Ansatz. Die Melasse wird separat mit ca. 60 °C heißem Wasser aufgelöst, bevor sie dem vorbereiteten Wasser im Behälter zugegeben wird.
3. Wie wird die Melasse richtig vorbereitet?
Die Zuckerrohrmelasse separat mit ca. 60 °C heißem Wasser unter Rühren auflösen. Erst dann dem vorbereiteten Wasser im Behälter hinzufügen. Anschließend mit temperiertem Wasser auffüllen, sodass der Ansatz unter 38 °C bleibt, bevor die Urlösung zugegeben wird.
4. Darf ich das fertige EM-a wieder als Basis für einen neuen Ansatz verwenden?
Nein. Sobald EM-a ein zweites Mal angesetzt wird, gehen viele Mikroorganismen-Stämme verloren — und damit ein Großteil der Wirkung. Für ein wirksames EM-a muss deshalb immer neu von der EM-Urlösung angesetzt werden. Das ist die Voraussetzung für eine hohe Stammvielfalt.
5. In welchen Gebändegrößen ist die Bio-Zuckerrohrmelasse erhältlich?
Die Bio-Zuckerrohrmelasse ist in folgenden Größen verfügbar: 5 L, 10 L, 20 L, 300 L, 600 L und 1.000 L. Damit lassen sich sowohl Kleinansätze (z. B. 120 Liter) als auch Großproduktionen wirtschaftlich versorgen. Auch konventionelle Qualität ist verfügbar.
6. Ist die Bio-Zuckerrohrmelasse auch für den ökologischen Landbau geeignet?
Ja. Die Bio-Zuckerrohrmelasse stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und eignet sich ideal für den Einsatz im ökologischen Landbau sowie in der EM-Vermehrung. Sie enthält Mineralstoffe und dient als hochwertige Energiequelle für Mikroorganismen im Fermentationsprozess.
*GoGreen Plus ist ein Service, der die Dekarbonisierungsmaßnahmen innerhalb des Logistiknetzwerks von Deutsche Post und DHL unterstützt. Durch den Einsatz alternativer Kraftstoffe und Technologien reduziert Deutsche Post und DHL den Verbrauch fossiler Kraftstoffe im Transportmodus und in Gebäuden, die für die GoGreen Plus-Sendungen genutzt werden. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass die konkrete Sendung physisch mit Fahrzeugen oder über Anlagen transportiert wird, die diese Kraftstoffe oder Technologien verwenden. Weitere Informationen, z. B. zu konkreten Dekarbonisierungsmaßnahmen, sind verfügbar unter www.GoGreenPlus.de.