FAQ

Was ist EM?

EM steht für „Effektive Mikroorganismen“. Diese aufbauenden Mikroorganismen kommen sowohl in flüssiger Form als auch in Keramik gebunden zum Einsatz. Die Zusammensetzung von EM wurde auf Okinawa (Japan) vor etwa 30 Jahren entwickelt.
In EM leben über 80 verschiedene Arten von aeroben und anaeroben Mikroorganismen in einem Gleichgewicht zusammen, bei dem die Einen von den Stoffwechselprodukten der Anderen leben – eine so genannte selbstreinigende Mischung.
Hefen, Milchsäure-bakterien und Photosynthesebakterien bilden die größten Gruppen in EM.
Der Großteil dieser Mikroorganismen wird auch bei der Lebensmittelherstellung verwendet und ist für Mensch und Umwelt förderlich. Die Mikroorganismen in EM sind nicht gentechnisch verändert.

Was ist ein Mikrobiom oder Mikrobenmilieu?

Sie beschreiben eine Mikrobengemeinschaft in einem Bereich des Lebens. Sie beschreiben die Gesamtheit der Mikroben z.B. am Menschen, im Boden, im Gewässer usw. Die Mikroben bilden eine in sich geschlossene Funktionseinheit. Sie kommunizieren untereinander und bewirken so Wachstum und Gesundheit für das höhere Lebewesen.

Warum wirkt EM in so vielen Bereichen?

Mikroorganismen gibt es überall. In der Natur gibt es keine sterilen Bereiche. Selbst nach einer Desinfektion entsteht keine keimfreie Zone.
Außerdem findet die Wiederbesiedelung mit Mikroben sofort wieder statt. EM stärkt die jeweilige Mikrobengemeinschaft und hilft somit gesunde und förderliche Stoffwechselprozesse zu etablieren.
Fäulnis, Schimmel und Krankheitserreger können sich in einem so stabilen Netz nicht festsetzen.

Wie wirkt EM?

Mikroorganismen sind die wahren Regenten dieser Welt. Sie überdauern nun schon geschätzte 3,5 Mrd. Jahre, sie kommen überall auf dem Planeten vor, auch an scheinbar lebensfeindlichen Orten, wie den 1200 Grad C heißen Schloten von Tiefseevulkanen. Unser Bemühen pathogene Keime, durch Antibiose, Desinfektion und Giften, wie Fungizide, einzudämmen, sollte daher nur ein letzter Ausweg sein. Es gilt die Wirkprinzipen der mikrobiellen Welt zu verstehen und mit ihr zu arbeiten, bzw. sie sich sogar zu Nutze machen.

EM ist hierbei ein kraftvoller Symbioselenker, der die bekannten Wirkprinzipien zur Gänze umsetzt. Diese Wirkmechanismen sind in allen Bereichen des Lebens, in denen Mikroben vorkommen relevant. Also überall.

Fermentationsprinzip
Unter Fermentation versteht man eine Stoffsynthese, wie dies z.B. bei der Herstellung von Sauerkraut geschieht. Organische Rohstoffe, auch organische Abfälle, werden in Fermentationsprozessen durch Effektive Mikroorganismen aufgeschlossen, wodurch nützliche bioaktive Substanzen entstehen. Dabei müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein (Temperatur, Nahrungsangebot, Dominanz der regenerativen Mikroben, anaerobes Milieu). Die Effektiven Mikroorganismen produzieren sowohl energiereiche, d.h. von anderen Lebewesen leicht verwertbare Stoffe, z.B. organische Säuren und Alkohole, Zucker und Aminosäuren, Vitamine als auch bioaktive Substanzen und Antioxidantien (u.a. Vitamin E, Flavonoide, Enzyme usw.). Bei diesen Umwandlungsprozessen treten keine schädlichen Nebenprodukte auf, wie z.B. Toxine, Ammoniak oder Schwefelwasserstoff. Im Gegenteil, bereits vorhandene Faulgase oder Umweltgifte werden abgebaut.

Diese durch die EM-Fermentation entstandenen Nährstoffe unterstützen andere Mikroorganismen in ihren Aktivitäten. Sie führen zu einer erhöhten Fruchtbarkeit des Bodens, kräftigen die Pflanzen und tragen zur Stärkung des Immunsystems und einer besseren Futterverwertung bei.

Das Antioxidationsprinzip
Die in EM vorkommenden aufbauenden und regenerativen Mikroorganismen produzieren Antioxidantien und fördern reduktive Stoffwechselprozesse. Antioxidantien verlangsamen und stoppen oxidative Prozesse, wie z.B. frühzeitige Alterung und Rost. In der heutigen Zeit nimmt die Oxidation überhand, so dass es umso dringlicher wird, einen Weg zurück zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Oxidation und Reduktion zu finden. Einseitige oxidative Prozesse führen zu einer Zunahme der Entropie, die Zerstreuung von Energie in immer energieärmere Formen, durch Verbrennung, Oxidation, Fäulnis und Verschmutzung. Es bedarf starker Kräfte, wenn dieser Vorgang aufgehalten bzw. umgekehrt werden soll. Die fermentativen und antioxidativen Eigenschaften von EM leisten dazu einen großen Betrag. Beispiele für die Umkehrung der Entropie durch EM finden sich bereits in der Landwirtschaft, der Kompostierung, der Müllentsorgung, dem Lebensmittelsektor und dem Baugewerbe.

Das Dominanzprinzip
Mikroben kommen in der Natur in jedem Sektor vor. Die äußeren Umstände, wie z.B. das Nahrungsangebot bestimmen, welches Milieu vorherrscht. Die große Mehrheit der Mikroorganismen folgt dem jeweils dominierenden Milieu und kann entweder gesundheitsförderliche Stoffe produzieren oder solche, die die Entwicklung und Gesundheit des übergeordneten Ökosystems hemmen. EM lenkt nun die biologischen Prozesse in eine antioxidative und fermentative (= aufbauende) Richtung, indem es der großen Masse an Mikroben den Weg weist. Dadurch wird Fäulnis und Oxidation verhindert. Pathogene werden in ihrer Wirkung gehemmt und können sich nicht weiter ausbreiten, da das durch EM gestärkte Milieu, mit ihnen um Nahrung und Lebensraum konkurriert und sie verdrängt. Mit ihren energiereichen Stoffwechselprodukten fördert EM außerdem das Gedeihen von nützlichen Kleinstlebewesen in Boden und Pflanzen.

EM erschwert die Besiedlung von Oberflächen mit Krankheits- und Fäulniserregern. Es stärkt das Milieu auf den Oberflächen und erfüllt somit eine Platzhalterfunktion. So ein stabiles antioxidatives Milieu ist sehr nützlich z.B. bei hygienischen Maßnahmen, bei der Pflanzenstärkung und bei der Tiergesundheit (Darmflora).

Die Kommunikation
Mikrobiologen konnten kürzlich beweisen, dass Mikroben sehr differenziert kommunizieren und zwar untereinander genauso wie mit Zellen von Pflanzen, Tieren und Menschen. Dies passiert durch Biophotonen oder dem Austausch von Informationen in Form von Eiweißen (RNS). Durch Umweltgifte, Antibiotika oder Desinfektionsmittel werden Teile dieser Kommunikationskette vernichtet und der Informationsfluss unterbrochen. Die in EM enthaltenen Mikroben können diese Systeme wieder aufbauen. Der Ablauf von Stoffwechselprozessen wird somit wieder besser koordiniert.

Ordnungskräfte auf Schwingungsebene
Eine wesentliche und noch nicht vollständig erforschte Wirkung haben die regenerativen Schwingungs- und Energiefelder von EM. EM erzeugen durch ihre Stoffwechselaktivitäten und über Resonanzschwingungen ein Milieu, in dem regenerative Prozesse verstärkt stattfinden können. Die von EM ausgehenden ordnenden Informationen und Schwingungen greifen formend in die sie umgebenden Lebensprozesse ein und wandeln sie allmählich in gleichschwingende harmonische Energieträger um. Dadurch regen EM in ihrer Umgebung positive Kräfte an und fördern somit das Wachstum und Gedeihen auf vielen Gebieten. Diese Resonanzschwingungen sind in allen EM- Produkten vorhanden. In der EM-Keramik gelang ein Verfahren, diese ordnenden Kräfte dauerhaft zu fixieren und für viele Bereiche nutzbar zu machen.

Zusammenfassung
EM setzt aus organischem Material antioxidativ wirksame, bioaktive und energiereiche Stoffe frei und trägt damit zu einer Vergrößerung der aufbauenden, lebensfördernden Energie bei. Fäulnis wird gehemmt und der fermentative Umbau-Prozess gefördert. Mit Hilfe von EM stellt sich ein natürliches Gleichgewicht der nützlichen Mikroorganismen ein, durch das Fäulnis, Gestank, Krankheit und andere degenerative Prozesse überwunden werden können

Was ist der Unterschied zwischen EM-Urlösung, EM-aktiv und EM-blond?

Die Urlösung ist eine Stammlösung, in der die enthaltenen Mikroorganismen inaktiv sind und ruhen. Dadurch ist sie bei richtiger Lagerung sehr lange haltbar. EM-Urlösung wird durch die Fermentation mit Zuckerrohrmelasse und Wasser aktiviert und kann dann eingesetzt werden.

EM-aktiv ist eine aktivierte und gebrauchsfertige Lösung für die Anwendung in Haus, Garten und Landwirtschaft. Es wird aus Wasser, Effektive Mikroorganismen Urlösung, Zuckerrohrmelasse, Greengold und Kin-Mineral hergestellt.

EM-blond ist eine aktivierte und gebrauchsfertige Lösung für die Anwendung in Haus und Garten. Es wird gerne wegen seiner hellen Farbe und seines angenehmen Geruchs verwendet.  Es wird aus Wasser, Effektive Mikroorganismen Urlösung,  Nährlösung auf der Basis von Biogetreide, Greengold und Kin-Mineral hergestellt.

Wie lange halten flüssige EM-Produkte?

Alle EM-Chiemgau Produkte haben ein MHD. Egal ob geöffnet oder ungeöffnet sind die Produkte bis zu diesem Datum mindestens haltbar. Aussagen aus der Literatur, dass EM-Produkte nach zwei Wochen, zwei Monaten etc. grundsätzlich nicht mehr wirksam sind, sind längst überholt.
Werden EM-Produkte mit Wasser verdünnt, sollten sie innerhalb von 24-48 Stunden verbraucht werden.
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, nimmt die Aktivität der effektiven Mikroorganismen ab, die volle Leistung wird nicht mehr erbracht.
Hat man ein EM, dass schon mehrere Monate “abgelaufen” ist, dann kann es immer noch angenehm riechen und auch der pH-Wert kann immer noch in einem guten Bereich liegen. Trotzdem wird das ganze Potential der EM nicht mehr vollständig vorhanden sein. Ein abgelaufenes EM kann im Kompost oder im Abfluss noch ganz wertvolle Dienste leisten…Besser ist es, das EM vor Ablauf des MHD`s einfach reichlich zu Vergießen.

Wie wird EM gelagert?

EM sollte kühl und trocken gelagert werden. Wichtig ist ein geschützter Ort, frostfrei und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Man kann EM im Kühlschrank aufbewahren, es ist aber nicht zwingend notwendig.
Fermentgetränke wie Multi Impuls, Red Redox oder Manju dürfen im Kühlschrank gelagert werden.

Wie kommen die Mikroben in die Keramik?

EM-Keramik besteht aus Ton, der über mehrere Monate mit Effektiven Mikroorganismen fermentiert und anschließend zwischen 900 und 1.300 Grad gebrannt wird. Trotz dieser hohen Temperaturen bleiben die Strukturen und Schwingungsinformationen der Effektiven Mikroorganismen erhalten.
Diese positiven Eigenschaften können an das jeweilige umgebende Medium, wie Wasser oder Erde, weitergegeben werden. EM-Keramik erzeugt aufgrund von Resonanzschwingungen und langwelliger Infrarotstrahlung ein energetisch einheitliches, harmonisches Klima.
Die Wirkung der Keramik beruht also nicht auf den lebenden Mikroorganismen, die irgendwie im Ton überleben, sondern allein auf ihrer Schwingungsinformation.

Warum bilden sich nach dem Öffnen von flüssigen EM-Produkten weiße Partikel auf der Oberfläche?

Bei Luftkontakt zeigt sich diese Edelhefe vermehrt und bildet weiße Flocken (Kahmhefen) oder einen hellen Teppich auf der Oberfläche. Dies ist ein Qualitätsmerkmal.

Wo finde ich aktuelle Informationen über EM?

Auf der Homepage www.em-chiemgau.de sind Informationen über Produkte, Anwendungsbereiche, Studien usw. veröffentlicht und werden ständig überarbeitet und an aktuelle Erkenntnisse angepasst.

Im Blog finden Sie Interviews mit EM-Anwendern aus verschiedenen Bereichen und EM-Themen, die uns gerade bewegen. Auch Rückblicke von interessanten Seminaren sind hier veröffentlicht.

Was ist der Unterschied zwischen Fermentation und Kompostierung (Bokashi/Kompost)

Bei der Fermentation wird Organik unter Luftabschluss mit Hilfe von EM fermentiert. Das fertige Produkt enthält neben der nährstoffreichen Organik auch Mineralien, Enzyme, Antioxidantien usw. und wird vom Bodenleben verstoffwechselt.
Im unbehandelten Kompost verrottet die Organik unter Hitzeentwicklung und CO2 Ausgasung. Oftmals ist die Kompostierung auch mit Fäulnis verbunden. Die reichhaltige Komposterde ernährt die Pflanzen aber nicht das Bodenleben, z.B. den Wurm.

Was ist Terra Preta und wie entsteht sie?

Terra Preta  (portugiesisch ) heißt übersetzt „schwarze Erde“. Urpünglich im Amazonas entdeckt, findet man  die schwarze vom Mensch gemachte  Erde in vielen Ländern. Der Boden besteht meist aus einer Mischung von Holz- und Pflanzenkohle, menschlichen Fäkalien, Mist und Kompost durchsetzt mit Tonscherben und gelegentlich auch Knochen sowie Fischgräten.
Terra Preta entsteht durch langjährigen Eintrag von Biomasse, Küchenabfällen, Kohle und menschlichen Fäkalien. Durch Mikroorganismen und Bodentiere wird ein Teil der organischen Substanz abgebaut (Mineralisierung), stabilisiert und in die Tiefe verlagert. Im Laufe der Zeit entsteht eine schwarze, sehr fruchtbare und dauerhafte Humusschicht.
Der wichtigste Bestandteil für die Entstehung der Terra Preta ist Pflanzenkohle, die durch ihren langsamen Abbau (ca. 2000 Jahre) zur Stabilität beiträgt und in deren Struktur die Nährstoffe dauerhaft gebunden sind. Zur Entstehung und Erhaltung werden jedoch auch Nährstoffe und Mikroorganismen benötigt.

Eine Terra Preta entsteht durch Stoffwechselvorgänge bei der Kompostierung und Fermentation von Organik mit Holzkohle und Mikroorganismen.
Pflanzenkohle wird zur Fermentation von Organik und bei der Kompostierung eingesetzt. Dabei wird sie in einem mikrobiellen Prozess mit Nährstoffen aufgeladen. Diese sind dadurch in der Porenstruktur dauerhaft eingebunden und vor Auswaschung geschützt, bis ein Bedarf durch das Wurzelwachstum der Pflanzen angemeldet wird.
Im Laufe von Jahren bildet sich eine äußerst ertragreiche nachhaltige und tiefgründige Humusschicht. Pflanzenkohle muss vor dem Ausbringen mit Organik fermentiert oder kompostiert werden.

Was bewirken EM im Garten?

Mikroorganismen sind an allen Lebensprozessen beteiligt. Im Garten passieren fortlaufend faulende (oxidative) oder aufbauende (antioxidative) Vorgänge.
Je mehr sich diese Stoffwechselvorgänge in eine regenerative und aufbauende Richtung bewegen, umso mehr werden Fruchtbarkeit und Gesundheit im Garten einziehen. Deshalb ist der Einsatz von EM so vielversprechend.

Welche Maßnahmen werden für gesundes Pflanzenwachstum empfohlen?

EM-aktiv gießen
Gießen Sie EM-aktiv wöchentlich und auch dann, wenn es sehr viel regnet. Bei hoher Feuchtigkeit und Wärme sind viele Pflanzen sehr anfällig für Pilzkrankheiten.1:200 (50 ml auf 10 L Wasser)
alle Gartenflächen kräftig gießen.Während der Wachstumsphase EM-aktiv wöchentlich gießen. Durch die Anreicherung des Bodens mit aufbauenden Mikroorganismen vollziehen sich wichtige Stoffwechselvorgänge in der Erde leichter, Nährstoffe werden mobilisiert und den Pflanzen zur Verfügung gestellt. EM ist kein Dünger.

Pflanzenernährung
Für eine  optimale düngung sorgen.  Direkt über die Zufuhr von organischem Dünger, z.B. Hornspäne oder Schwarzes Gold  und Komposterde und indirekt über Organik, die auf die Beete ausgebracht wird. Das Bodenleben wandelt die Organik in Nährstoffe um.

Remineralisierung
Den Gartenboden mit Mineralien (RoPro-Lit Gesteinsmehl) versorgen. Das Gesteinsmehl fördert die Bodenfruchtbarkeit, die Erwärmung und Durchlüftung des Bodens. Dank des hohen Gehaltes an basischen Silikaten neutralisiert es übersäuerte Böden, kräftigt die Pflanzen und erhöht die Abwehrleistung gegen Pilzdruck.

Spritzen mit EM oder Bio-Cocktail
Die Kombination des „Bio-Cocktails“ mit RoPro 13/20, RoPro-Startfit und Terrafert Blatt, EM-aktiv, Scharfes Blond und Biplantol hat sich bewährt. Die Pflanzen profitieren aus dem Mix aus EM, Kräuterauszügen, Mineralien usw… Der Bio-Cocktail hat eine Insektenabwehrende Wirkung, fördert die Pflanzen-Vitalität und stärkt die Pflanzen gegenüber Pilzkrankheiten.

Wie funktioniert die Herstellung von Küchenbokashi?

1. Zerkleinerte Küchenabfälle, auch Citrusschalen, Gekochtes, Eierschalen etc., mit EM-blond (oder EM-aktiv) pur besprühen.
2. RoPro-Streu (oder Trockenbokashi) auf jede Schicht streuen. Dieser Zusatz hilft Gerüche zu binden und Nährstoffe vor dem Auswaschen zu schützen.
3. Unter Luftabschluss wird das organische Material ca. 14 Tage lang fermentiert
4. Fertiges Küchen-Bokashi ausbringen
Nach der Reife wird die nährstoffreiche Organik in den Boden eingearbeitet. Das fertige Bokashi wird im Beet vergraben. Nach ca. 2 Wochen kann gesät bzw. gepflanzt werden. In Blumentöpfe gefüllt und umgestülpt aufgestellt nährt es solitäre Pflanzen. Auch kann es Balkon- oder Kübelplanzen  mit Vital- und Nährstoffen versorgen…
5. Bokashi-Saft öfter mal aus dem Bokashi-Eimer ablassen und als dem Gießwasser beimischen. Achtung bei der Dosierung. Dies ist ein Extrakt der Inhaltstoffe des Eimers. Bitte mindestens 1:200 Dosieren.

Was sind die Vorteile von Bokashi?

  •  Bildung von Vitaminen, Enzymen und Antioxidantien (wie bei der  Sauerkraut-Herstellung)
  •  Die Bodenstruktur (Bodenlockerung) wird in kurzer Zeit enorm verbessert, weil das Bodenleben aktiviert und gefördert wird.
  •  Schnelle Bereitstellung von Nährstoffen für die Pflanzen.
  •  Humusaufbau durch Organik Eintrag.
  •  Bodenlebewesen brauchen Organik als Futter (der Wurm frisst keine Erde).
  •  Bokashi fördert die Population des Bodenlebens.
  • Keine schlechten Gerüche
  • Keine CO2  – Ausdünstung
  • Keine hohe Temperaturentwicklung, dadurch auch kein Energieverlust

Tomatenaufzucht- Welche Produkte zu welcher Maßnahme und in welcher Dosierung?

Pflanzerde vorbereiten
40 L Pflanzerde mit 400 – 500 g Schwarzes Gold, 1 TL Keramikpulver, bis zu 0,5 kg RoPro-Lit Gesteinsmehl mischen. Mit EM-aktiv, 50 ml in 10 L Wasser angießen, 14 Tage leicht feucht reifen lassen.

Samen beizen
Samen mit einer Msp. EM-Keramikpulver oder RoPro 13/20 bestäuben und lagern. Zur Beizung von Knollen mit EM-aktiv-Lösung 20 ml /1 L Wasser besprühen und mit RoPro 13/20 bestäuben, anschließend pflanzen. Samen werden in sogenannten 0-Erden ausgesät, also ohne Nährstoffe.

Tauchbad für Setzlinge
Tomatenpflanzen vor dem Setzen in ein EM-Tauchbad tauchen:
5 ml EM-aktiv und 1 TL RoPro-13/20 und 1 Verschlusskappe Biplantol Vital NT in 1 L Wasser.

EM-Keramik Pipes im Wasser
EM-Keramik zur Wasseroptimierungverbessert durch Energetisierung und Verkleinerung der Cluster die Qualität von Gießwasser für die Pflanzen. (ca. 15-20 Stück für eine 10L Gießkanne)

Mit EM gießen
Gießen Sie EM-aktiv wöchentlich und auch dann, wenn es sehr viel regnet. Bei hoher Feuchtigkeit und Wärme sind viele Pflanzen sehr anfällig für Pilzkrankheiten. Während der Wachstumsphase EM-aktiv wöchentlich
1:200 (50 ml auf 10 L Wasser) gießen. (Tomaten am besten nicht über das Blatt gießen)

Pflanzen düngen
Alle Pflanzen, je nach Bedarf, mit „Schwarzes Gold“ (200- 300 g ) versorgen, ob im Pflanzloch direkt oder oberflächlich eingearbeitet. Mineralien liefert RoPro-Lit Urgesteinsmehl (200-300 g/ m2). Ins Pflanzloch werden vorzugsweise auch Küchenbokashi (ca. 200 g ) und in EM-aktivierte Schafwolle (ca. 100g ) gegeben.

Tomaten im Jungpflanzenstadium behandeln
Selbstgezogenen Tomaten können ab einem 3-5 Blatt Stadium bereits mit RoPro-Startfit gespritzt werden. (1 TL RoPro -Startfit) und 5 ml EM-aktiv /L Wasser) Das stärkt die Pflanzen gegen Trockenheitstress und fördert die Photosynthese und das Pflanzenwachstum.

Bio-Cocktail
Später kann die Anwendung mit dem Bio-Cocktail Krankheiten vermeiden oder reduzieren und die Tomaten zu kräftigem Wachstum und reichlichem Fruchtansatz verhelfen. Die Spritzungen wöchentlich frühmorgens oder abends durchführen. Für gute Durchlüftung sorgen.

Rezept BioCocktail:
•    5 ml EM-aktiv
•    1 TL RoPro Startfit
•    10 ml Terrafert Blatt
•    1 TL RoPro 13/20
•    3 ml Scharfes Blond oder Scharfes Blond +
•    20 ml Biplantol

Dieses Rezept kann variabel eingesetzt werden. (je nach Bedarf auswählen)
Die Pflanzen profitieren aus dem Mix aus EM, Kräuterauszügen, Mineralien usw… Der Bio-Cocktail hat eine Insektenabwehrende Wirkung, fördert die Pflanzen-Vitalität und stärkt die Pflanzen gegenüber Pilzkrankheiten und Schädlingen.

Was ist die probiotische Reinigung?

Bakterien benötigen Eiweiße und Fette als Nahrungsgrundlage. Probiotische Reiniger entziehen den geruchsbildenden Mikroorganismen und pathogenen Keimen diese Nahrungsquelle. Somit werden sie ausgehungert und verschwinden. Es entsteht ein ökologisches Gleichgewicht und es können keine Resistenzen entstehen.

Nachhaltige Wirkung:
Die effektiven Mikroorganismen wirken noch nach dem Reinigen weiter und fördern im ganzen Haus ein aufbauendes Mikrobenmilieu. Gerüche werden eliminiert und nicht überdeckt.
Reinigen ohne Chemie:
Die besondere Zusammensetzung dieses Reinigers greift den natürlichen Schutzmantel der Haut nicht an. Die Hände werden beim Putzen nicht mehr belastet.

Wie wird EM-Mikrorein dosiert und wie lange ist die Verdünnung haltbar?

Standarddosierung EM-Mikrorein: 20-30 ml auf 10 L Wasser
(10 ml entspricht 1 Verschlusskappe voll) bei Oberflächen aller Art
Haltbar ist die Verdünnung 1-2 Tage (Mikrorein mit Wasser)

Welche Bereiche kann man mit EM Mikrorein putzen?

EM-Mikrorein ersetzt alle herkömmlichen Reinigungsmittel. Oberflächen werden sauber ohne dass sich Rückstände ablagern, werden antistatisch und glatt und somit verschmutzt die Oberfläche nicht mehr so schnell.
Putzen von Fenster bis Boden; Spülmaschine; Waschmaschine; Teppiche, Matratzen, Polster.

Was ist besser zum Putzen geeignet EM-blond oder EM-Mikrorein?

EM-Mikrorein verfügt neben den Mikroorganismen noch über weitere schmutzlösende Inhaltsstoffe wie Seifenstoffe aus Waschnusschalen und Alkohol und hat deswegen mehr Reinigungswirkung als EM-blond. Putzen von Fenster bis Boden; Spülmaschine; Waschmaschine; Teppiche,
Matratzen, Polster.
Vorteile von EM-blond: Es enthält keine Tenside und somit entstehen bei auch bei Überdosierung keine Schlieren an den Fenstern.

Unterschied eMC Reiniger vs. EM-Mikrorein?

EM-Mikrorein: Probiotische Herstellung mit Nährlösung auf Basis von Bio-Getreide, Fett bzw. Cellulose spaltende Kulturen, Alkohol aus regionalen Streuobst, Waschnüsse aus Wildsammlung, Greengold, Kin-Mineral, als Duftstoff Zitronengras aus biologischen Anbau. Praktisch – einer für alles.
eMC Reiniger: Probiotische Herstellung, Fett bzw. Cellulose spaltende Kulturen und spezifische Duftstoffen für den jeweiligen Einsatzbereich. (Kraftreiniger, Kalkreinger, Limone, Grapefruit ect.)

Waschkugelbenutzung auch bei Feinwäsche und hohen Temperaturen?

Es reicht bei herkömmlicher Verschmutzung aus, die Wäsche bei 30 bis max. 60 °C zu waschen.
Die energetische Kin-Behandlung der EM-Kin Waschkugel unterstützt das Wirkungsspektrum der EM-Keramik schon bei niedrigen Temperaturen und fördert die Waschleistung und transformiert die Auswirkung eventueller chemischer Rückstände in der Wäsche. Außerdem wirkt sich die Kin-Behandlung im feinstofflichen Bereich ausgleichend auf den Tragekomfort aus.
Bei Feinwäsche oder wenig Wäsche am besten als Füllmenge ein Badehandtuch oder ähnliches
mitwaschen (Waschkugel ins Baumwollsäckchen geben)
Grundsätzlich darf man mit der EM-Kin Waschkugel auch bei 90°C waschen. Überlegen Sie, ob Sie wirklich immer so heiß waschen müssen. Die volle Waschkraft entfaltet sich schon bei 30°C. So sparen sie mehr als 50% Strom. Legen Sie ab und zu trotzdem einen Kochwaschgang ein. Das reinigt die Waschmaschine von alten Ablagerungen.

Was ist der Unterschied von EM-blond und EM-aktiv?

Das EM-aktiv wird mit Zuckerrohrmelasse hergestellt. Für die Produktion von EM-blond wird eine Nährlösung auf Basis von Getreide verwendet.