Huminstoffe

Huminstoffe- zur Steigerung der Bodenfruchtbarkeit

  • verbessern die Bodenstruktur
  • entstehen aus pflanzlichen Abbauprozessen
  • helfen beim Abbau von Rasenfilz
  • verbessern die Bodenfruchtbarkeit
  • verbessern die Nährstoffaufnahmefähigkeit
  • 1 L Flasche ist zu 100 % aus recyceltem Plastik

Inhalt: 1 L (Flasche aus recyceltem Kunststoff) | 20 L Kanister

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Huminstoffe in der 1 Liter Flasche zur Steigerung der biologischen Aktivität im Boden
Huminstoffe
13,61 € (13,61 €/l)

Huminstoffe – flüssiger Chelator aus Fulvin- und Huminsäuren

Für Garten und Ackerbau
Huminstoffe steuern die Umsetzungsprozesse im Boden. Sie fördern das Wurzelwachstum und verbessern die Fähigkeit der Pflanze, Nährstoffe aufzunehmen. Im Zusammenspiel mit den Mikroorganismen sind sie entscheidend für die Bodenfruchtbarkeit. Und weil das Produkt vollständig gelöst ist, kannst du es nicht nur gießen, sondern auch über das Blatt spritzen – im Ackerbau ist das der Hauptweg.
Huminstoffe entstehen durch Humifizierung von pflanzlichem und tierischem Material und durch aktive Mikrobentätigkeit. Wo Organik oder Mikrobiologie fehlen, fehlen auch die Huminstoffe. Genau diese Lücke füllst du damit.


Warum Fulvin- und Huminsäuren zusammen

Huminstoffe sind keine einheitliche Substanz, und der Unterschied liegt in der Beweglichkeit. Huminsäuren liegen im Boden überwiegend fest gebunden an Tonmineralen vor. Dort bauen sie Struktur, halten Wasser und stellen Austauschplätze für Nährstoffe bereit – bewegen können sie sich in diesem Zustand aber nicht.
Fulvinsäuren dagegen bleiben über den gesamten pH-Bereich gelöst. Sie wandern mit dem Wasser zur Wurzel und passen durch die Wachsschicht des Blattes. Dazu binden sie mehr Nährstoffionen pro Molekül. Sie sind die Transporteure.
Mit 17 % Fulvinen und 3 % Huminsäuren liegt der Schwerpunkt bewusst auf der beweglichen Fraktion: Bodenaufbau langfristig, Nährstoffverfügbarkeit sofort.


Woher es kommt

Unsere Huminstoffe stammen aus dem Grundwasser unter Moor- und Anmoorgebieten, wo das Wasser beim Sickern durch die Torfschichten Fulvin- und Huminsäuren löst. Aus 300 m Tiefe gefördert und in einem patentierten Verfahren abgeschieden, sind sie zu 100 % löslich und frei von Ballaststoffen – es bleibt nichts in der Gießkanne und nichts in der Düse zurück.


Inhaltsstoffe und Analyse

Basis: Boden-/Trinkwasserauszug, 100 %
Fulvine 17 %
 Huminsäuren 3 %
 Bor 23 mg/kg
 Eisen 96 mg/kg
pH-Wert 8,34 | Löslichkeit 100 % | Organische Substanz 10,2 % | Trockenmasse 19,2 % | Dichte 1,1 kg/l | Kationenaustauschkapazität 94–185
Wie bei allen organischen Materialien sind Abweichungen bis 15 % möglich.


Wirkung auf die Pflanze

  • fördern Pflanzen- und Wurzelwachstum
  • erhöhen Mineralstoff- und Nährstoffaufnahme
  • steigern Wachstum und Erntequalität
  • unterstützen bei Hitze und Trockenheit
  • Wirkung auf den Boden
  • fördern Kationenaustauschkapazität und Wasserhaltefähigkeit
  • halten Nährstoffe über Chelatbildung verfügbar
  • fördern Bodenleben und Zersetzung von Organik
  • wirken ausgleichend auf den pH-Wert


Anwendung im Garten

Gartenflächen, Hochbeet, Gewächshaus: monatlich 20 ml auf 10 l Gießwasser
Rasen bei Flecken, Filz und Moos: nach dem Vertikutieren 100 g/m² Frohwuchs ausstreuen, mit 75 ml Bodenagil/m² eingießen (2x jährlich), dann monatlich 5–10 ml Huminstoffe/m² gießen.
Moos und Filz sind ein Symptom – verdichteter, saurer oder biologisch träger Boden. Belüften, Mineral und Mikroben zusammen setzen an der Ursache an.
Auf dem Kompost fördern Huminstoffe die Umsetzung.


Anwendung im Ackerbau: über das Blatt

Im Frühjahr steht der Nährstoff im Boden, kommt aber nicht an: kalter Boden, träge Mineralisierung, festgelegtes Phosphat. Über das Blatt umgehst du diesen Engpass.
Die Hürde dabei ist die Wachsschicht auf dem Blatt. Sie hält Fremdstoffe draußen, auch die Nährstoffe aus deiner Spritzung. Fulvinsäure-Moleküle sind klein genug, um diese Schicht zu passieren.
Die Nährstoffe nehmen sie dabei mit: Als Chelat gebunden gehen sie durchs Blatt, statt oben als Salz auszukristallisieren. Bei hartem Wasser ist das der Unterschied zwischen aufgenommen und aufgetrocknet. Im Blatt werden sie dann dorthin verlagert, wo die Pflanze sie braucht – ins junge Gewebe. Das funktioniert auch bei kühlen Temperaturen, also genau dann, wenn du früh fährst.

Blattanwendung: 3–5 l/ha
Mit Flüssigdünger: 1 l je 1.000 l Brühe
Bodenanwendung Freiland: 10 l/ha
Reihenanwendung: 5–10 l/ha
Saatgutbeschichtung: 10 %


Lagerung

Zieht Feuchtigkeit an. Trocken, frostfrei, verschlossen und ohne direkte Sonneneinstrahlung lagern. Haltbarkeit mindestens 2 Jahre. Nicht zur Einnahme bestimmt, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.