Zuckerrohrmelasse

Benefit Icon Natürliche Nahrungsquelle für Effektive Mikroorganismen bei der Vermehrung
Benefit Icon Reich an Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen
Benefit Icon Optimale Grundlage für eine erfolgreiche EM-a-Vermehrung
Benefit Icon QS-zertifiziertes Einzelfuttermittel
Benefit Icon In verschiedenen Gebindegrößen – vom Kanister bis zum Großgebinde
Regulärer Preis 19,16 €
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Frei von Chemie

100 % natürlich & mikrobenbasiert

Eigene EM vermehren – aber womit?

Wer Effektive Mikroorganismen regelmäßig einsetzt, kennt die Frage: Wie gelingt die Eigenfermentation zuverlässig – und was brauchen die Mikroorganismen dabei wirklich? Die Antwort liegt in der richtigen Nahrungsquelle. Ohne eine geeignete Energiequelle bleibt die Urlösung inaktiv, der pH-Wert sinkt nicht auf das notwendige Niveau, und die Vermehrung schlägt fehl. Wer minderwertige oder falsche Substrate verwendet, riskiert ein schwaches Ergebnis – und verliert wertvolle Mikroorganismenstämme, die sich nicht wiederherstellen lassen. Für ein wirksames EM-a muss immer neu von der Urlösung angesetzt werden. Die ideale Nahrung dafür: eine hochwertige Zuckerrohrmelasse, die den Mikroorganismen das gibt, was sie für eine stabile Fermentation brauchen.

Zuckerrohrmelasse – die bewährte Nahrungsquelle für die EM-Vermehrung

Die Zuckerrohrmelasse von EM-Chiemgau entsteht bei der Zuckergewinnung aus Zuckerrohr und ist reich an Mineralien wie Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen – eine optimale Nahrungsquelle für die Mikroorganismen bei der Eigenfermentation. Sie ist als Einzelfuttermittel deklariert und in konventioneller sowie Bio-Qualität erhältlich.

•      Anteil im Ansatz: 3 % der Gesamtmenge

•      Gesamtzucker ca. 51 % (chargenabhängig)

•      Feuchte ca. 20 % (chargenabhängig, Refraktometer)

•      Melasse separat in heißem Wasser (ca. 60 °C) auflösen vor Zugabe

•      Ohne ausreichende Melassemenge kein stabiler pH-Wert erreichbar

Mineralstoffreich

Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen für die Mikroorganismen

Zuverlässige Fermentation

Stabiler pH-Wert durch geprüfte Substratqualität

QS-Zertifiziert

Für deine Betriebsanforderung

Flexibel skalierbar

Passende Gebindegrößen für alle Ansatzvolumen

So gelingt die EM-a-Vermehrung

Die Vermehrungsumgebung sollte sauber und warm sein (20 °C und mehr, z. B. Heizraum). Behälter so wählen, dass er mindestens zu 80 % gefüllt ist.

•      Schritt 1: Behälter auf Sauberkeit prüfen, bis zur Hälfte mit heißem Wasser befüllen

•      Schritt 2: Zuckerrohrmelasse (3 % der Ansatzmenge) separat mit ca. 60 °C heißem Wasser unter Rühren auflösen und zum Wasser geben

•      Schritt 3: Mit temperiertem Wasser auffüllen, bis der Ansatz unter 38 °C liegt

•      Schritt 4: Urlösung zugeben (3 %), gut umrühren, mit Restwasser auffüllen

•      Schritt 5: 7 Tage anaerob (ohne Luft, mit Gäraufsatz) bei konstant 38 °C bebrüten

•      Schritt 6: pH-Wert prüfen – Ziel: ca. 3,2–3,5 (max. 4); bei Nichterreichen weitere 3 Tage bebrüten

•      Schritt 7: Fertiges EM-a nach 10 Tagen in Kanister abfüllen und verschließen

 

Mengen: 120 L: 3,6 L Melasse · 3,6 L Urlösung · 113 L Wasser  |  200 L: 6 L · 6 L · 188 L  |  1.000 L: 30 L · 30 L · 940 L

Entscheidend für eine erfolgreiche Vermehrung ist eine gleichmäßige Temperaturführung bei konstant 38 °C.Sobald ein Ansatz ein zweites Mal weitervermehrt wird, gehen viele Mikroorganismenstämme verloren. Für ein wirksames EM-a deshalb immer neu von der Urlösung ansetzen.Datum, Menge und Mondphase notieren – so lässt sich über die Zeit der optimale Ansetzzeitpunkt für den eigenen Betrieb herausfinden.

Qualität, die sich im Ansatz zeigt

Die Wirksamkeit von Effektiven Mikroorganismen hängt von der Anzahl der verschiedenen Stämme und deren Vorkommensdichte in der Lösung ab. Eine minderwertige Nahrungsquelle kann diese Dichte nicht sicherstellen. Die Zuckerrohrmelasse von EM-Chiemgau liefert die Mineralstoffbasis, die Mikroorganismen für eine stabile anaerobe Fermentation benötigen – mit einem kalkulierbaren Zuckergehalt von ca. 51 % und einer Feuchte von ca. 20 % (chargenabhängig). Zuckerrohrmelasse ist QS-zertifiziert – passend für zertifizierte Betriebe, die auf lückenlose Dokumentation angewiesen sind.

Häufige Fragen zur Zuckerrohrmelasse

Zuckerrohrmelasse dient als Nahrungsquelle für die Effektiven Mikroorganismen im Vermehrungsansatz. Ohne ausreichend Substrat können die Mikroorganismen nicht aktiv werden, der pH-Wert sinkt nicht auf das notwendige Niveau von ca. 3,2–3,5, und die Vermehrung schlägt fehl.

Der Anteil beträgt 3 % der Gesamtansatzmenge. Konkret: 3,6 Liter für 120 L · 6 Liter für 200 L · 30 Liter für 1.000 L. Die Melasse immer separat in ca. 60 °C heißem Wasser auflösen, bevor sie zum Ansatz gegeben wird.

Beide Varianten sind als Einzelfuttermittel geeignet und eignen sich für die EM-a-Vermehrung. Die Bio-Melasse (DE-ÖKO-006) ist für Betriebe mit ökologischer Zertifizierung relevant, wenn eine lückenlose Dokumentation der Einsatzmittel gefordert wird.

Nach 7 Tagen Bebrütung bei konstant 38 °C sollte der pH-Wert bei ca. 3,2–3,5 liegen (max. 4). Liegt er noch darüber, den Ansatz weitere 3 Tage unter Luftabschluss belassen. Zur Messung pH-Indikatoren verwenden.


Zuckerrohrmelasse sollte kühl, frostfrei und gut verschlossen gelagert werden. Durch ihren hohen Zuckergehalt ist sie lange haltbar. Bei niedrigen Temperaturen kann die Melasse zähflüssiger werden – dies beeinträchtigt die Qualität nicht. Vor der Verwendung einfach auf Raumtemperatur bringen oder in warmem Wasser lösen.

Die Zuckerrohrmelasse ist in 5 L, 10 L, 20 L, 300 L, 600 L und 1.000 L erhältlich – sowohl in konventioneller als auch in Bio-Qualität. Damit ist sie für kleine Eigenversorger ebenso geeignet wie für landwirtschaftliche Großbetriebe.

Familie Fischer
🌱 EM–Chiemgau – natürlich. wirksam. familiär.
Seit 1994 entwickeln wir als Familienbetrieb aus dem Chiemgau natürliche und verlässliche EM-Lösungen, die Menschen, Pflanzen, Tieren und Böden guttun.

Was uns antreibt:
Wir möchten Wege eröffnen, wie jeder von uns nachhaltiger leben kann - einfach, wirksam und alltagstauglich.

Wofür wir stehen:
  • Regionale Herstellung und Arbeiten nach den Werten der Gemeinwohl-Ökonomie
  • Echte Begeisterung für Bodenfruchtbarkeit, Gesundheit & nachhaltiges Leben
  • Produkte mit Verantwortung, die Wirkung zeigen und Freude machen

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Zuckerrohrmelasse entsteht bei der Zuckergewinnung aus Zuckerrohr. Sie ist reich an Mineralien und eine optimale Nahrungsquelle für die Mikroorganismen und wird zur Fermentation der EM-Urlösungen verwendet.

Analytische  Bestandteile:

  • Gesamtzucker: mind 46 - 51 %
  • Wassergehalt: ca. 22% (Refraktometer)

Als Einzelfuttermittel zugelassen.
Zuckerrohrmelasse ist ein Nebenerzeugnis der Zuckerproduktion aus Zuckerrohr.
Die Zuckerrohrmelasse ist ursprünglich und natürlich gentechnikfrei.

Anwendungen:
Zuckerrohrmelasse vor der Anwendung in heißem Wasser (ca. 60 °C) restlos auflösen.

EM-Vermehrung:
  • Nährlösung für Mikroorganismen bei der Fermentation
Kompost-/Bokashiaufbereitung
  • Kompost: 100 ml / 1 m³
  • Fördert den Rotteprozess bei der Kompostierung
  • Bokashi: 100 ml / 1 m³
  • Fördert die Fermentation bei der Bokashi-Produktion
Futtermittel:
  • Liefert Mineralien und Energie
  • Rinder: 50–100 g / 100 kg / Tag vermischt mit Rauh-/Kraftfutter
  • Zuckerrohrmelasse unterstützt die Futteraufnahme und Fermentation im Pansen.
  • Schweine – zur tgl. Ration geben
  • Ferkel: bis zu 3 %
  • Für Mast & Zucht: bis zu 5 %
  • Zuckerrohrmelasse fördert die Fresslust und liefert Energie.

Tipp: Zum leichteren Öffnen der Kanister empfehlen wir einen Kanisterschlüssel.
Die Zuckerrohrmelasse ist schwerer als Wasser mit dem Faktor 1,3. Der 20 L Kanister Zuckerrohrmelasse wiegt z.B. etwa 26 kg.

Die QS-ID lautet: 4953113169312

QM-Milch-System:

Seit dem 01.01.2024 gibt es neue Regeln für den Einsatz von Futtermitteln in der Milcherzeugung. Deshalb brauchen wir für unser Krisen- und Ereignismanagement eine kurze Bestätigung, dass du am QM-Milch-System teilnimmst, und außerdem
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